Myriane Angelowski · Schriftstellerin


Finkenmoor

4_FinkenmoorWie weit würden Sie gehen, wenn Ihnen alles genommen wird?
Zwei Kinder verschwinden an einem Novembertag am Cuxhavener Finkenmoor spurlos. Als das ganze Ausmaß des Verbrechens ans Tageslicht kommt und der Täter endlich gefasst wird, sind die betroffenen Familien fassungslos über das milde Urteil. Nach Jahren voller Verzweiflung nimmt allmählich ein neuer Gedanke von den Hinterbliebenen Besitz: Rache. Als der Mann das Gefängnis verlässt, hat er nicht die geringste Ahnung, was ihn erwartet. Aber auch die Angehörigen wissen nicht, worauf sie sich eingelassen haben. Denn die Jäger werden zu Gejagten, und ein Kampf um Leben und Tod beginnt …ISBN 978-3-95451-024-5 Emons-Verlag Köln 2012   Pressestimmen und Rezensionen in Auszügen zu Finkenmoor „… Die zentralen ethnischen Fragen ihres Buches- wie berechtigt ist Rache und wann wird eine Strafe zur Sühne, mit der auch die Angehörigen des Opfers zur Ruhe kommen?- werden ebenso fesselnd wir beunruhigend ins Visier genommen...“ Lesbenring INFO April/Mai 2013 „… Schwere Kost, sollte man meinen. Doch die Autorin versteht es während ihres Vortrags immer wieder, die Stimmung aufzulockern und ihre Zuhörer trotz aller Spannung auch …“ Kölner Handwerksblatt, Februar 2013 „…Sie geht sehr tief in die jeweiligen Charaktere hinein. Oberflächlichkeit blendet sie aus, Details sind geplant und berechtigt. … nimmt sich der Psyche ihrer Protagonisten an als ob sie selber in die jeweilige Rolle schlüpfen würde. …Dabei bleibt sie neutral und überlässt dem Leser die Wertung. …. Der Spannungsbogen bleibt manchmal unterschwellig, so als ob der Horror ganz leise neben einem hergehen würde, doch die Angst liest mit. Manchmal erahnt man bereits den Ausgang eines Kapitels und hofft darauf, dass man sich irrt um die Person nicht zu verlieren und sich dem Horror nicht stellen zu müssen. Dieses trägt sich durch den gesamten Roman, doch zum Schluss lässt Angelowski ihre Kunst spielen und spinnt alles zu einem spannungsreichen Ende zusammen. ….. Myriane Angelowski hat sich diesem Thema angenommen und daraus zweifelsfrei einen brillanten und aufregenden Krimi konstruiert. Finkenmoor war mein erster Krimi der Schriftstellerin aber sicherlich nicht der letzte….“ http://wolffsbeute.blogspot.de/2013/02/rezi-finkenmoor-myriane-angelowski.html 16.02.2013 „…. Der Krimi ist düster und an manchen Stellen auch brutal, aber gleichzeitig so spannend, dass ich ihn innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Die kurzen Abschnitte aus der Sicht eines Beteiligten werfen Schlaglichter auf ihre Gefühle, ihr Erleben. Dabei verwebt die Autorin diese Kapitel so geschickt, dass man erst am Schluss wirklich das ganze Ausmaß der Tragödien überblicken kann. …… Die Emotionen sind sehr plastisch und praktisch mit den Händen greifbar. …..Ein Lesehighlight, das mich neugierig auf die früheren Romane der Autorin werden lässt….“ Nachtgedanken, 14.2.2013 http://www.nacht-gedanken.de/?p=10566  „…Düsterer Stoff …. und wenn die Autorin liest, taucht man vollends in das Umfeld der Opfer ein …“ Kölner Stadtanzeiger 29.1.2013 „….Erschütternd, …Myriane Angelowski geht bei der Schilderung der Verbrechen nicht zu sehr ins Detail; trotzdem sind die Bilder, die der Leser vor sich sieht, erschütternd. Für diesen packenden Krimi gibt es eine klare Leseempfehlung. Fazit: Erschütternd. Das Thema Selbstjustiz packt sicherlich jeden Leser…“ Claudia Junger „Krimi & Co 20, Januar 2013 „… Der gewaltsame Tod eines Kindes… Durch dieses Buch wird einem nochmal richtig klar, was das bedeuten kann. …. mehrere Handlungsstränge…. führen … zu einem Ganzen zusammen, teilweise völlig unvorhersehbar. ….Bei einer, sich später herausgestellten Verbindung, lief es mir kalt den Rücken herunter, weil ich damit nie gerechnet hatte. …Myriane Angelowski hat es hervorragend verstanden, den Leser im Unklaren zu lassen und plötzlich nach und nach Dinge und Zusammenhänge aufzudecken. … Mich hat das Buch dermaßen gefesselt, dass ich mich wirklich nur schwer davon lösen konnte; ich musste unbedingt wissen, wie es weitergeht. …Es ist auch von Beginn an klar, wer der Täter ist und dem Leser wird zugemutet, tief in seine Psyche zu blicken. Mein Ekel auf diesen Mann steigerte sich noch, als er nach seiner Festnahme Briefe aus dem Knast an seine Eltern schrieb. …. Ich fand das Buch extrem spannend und konnte es kaum aus der Hand legen…“ „die-rezensentin“ 18. Dezember 2012 „… Mit Finkenmoor hat Myriane Angelowski einen Krimi mit unglaublichem Tiefgang und ungewöhnlicher Sichtweise vorgelegt. …. Es ist eine düstere Geschichte, die mich auch lange nach dem Beenden des Buches noch festgehalten und zum Nachdenken gebracht hat und mich auch sicher noch weiter beschäftigen wird. Dies lag nicht nur an der absolut furchtbaren weil so realistischen Figur des Täters (der ganze Abgrund seiner Seele erschließt sich dem Leser spätestens anhand der Briefe, die der Täter seiner Familie aus dem Gefängnis schreibt), sondern auch an der Hilf- und Hoffnungslosigkeit der Familien, die mit Verlust und Trauer leben lernen müssen und deren Gedanken sich im zweiten Teil dieses Buches, der nach der Haftzeit spielt, nur noch um das Thema Selbstjustiz drehen. Die Autorin zeichnet ihre Figuren so plastisch und realitätsnah, dass man als Leser ständig zwischen Verstehen, Mitleid, Wut und Ekel hin- und hergerissen ist… Für mich war dieses Buch eine echte Überraschung, eine große mentale Herausforderung und eines meiner Lesehighlights des Jahres 2012….“ Bouquineur „AnkeH“ (Köln) – (TOP 1000 REZENSENT) 30.11.2012 „…In einer Linie mit Friedrich Dürrenmatts Das Versprechen …vielen wird eher der Filmtitel „Es geschah am hellichten Tag“... Ich habe „Finkenmoor“ gelesen und musste immer wieder an das Buch von Dürrenmatt denken... Insgesamt liefert die Autorin ein Buch ab, welches nachdenklich macht, den Rechtsstaat in Frage stellt und mit den Wendungen eine spannende Story verbindet. Das Zusammentreffen der einzelnen Handlungsstränge ist nahezu perfekt und teilweise überraschend, allerdings nicht unlogisch. Da wird plötzlich am Ende eines Kapitels ein Name in den Raum geworfen und schon passt alles zusammen und man hat den sogenannten „AHA-Effekt“. … Die Beschreibungen der Taten beschränken sich auf ein notwendiges Minimum; Ausschmückungen aller Cody McFadyen oder Chris Carter finden hier nicht statt. Das Kopfkino wird allerdings angeworfen und lässt sich auch nicht vermeiden. Dennoch empfehle ich dieses Buch mit der Höchstwertung….“. G.T. „dingo269“ (Köln)18. November 2012 „… In diesem Buch geht es um sehr beschädigte Menschen. Solche, die auf Grund ihrer Veranlagungen – woher, diese auch immer rühren – anderen Menschen grausame Dinge antun; und solche, die entweder diese Dinge überlebt haben, oder aber zurückgeblieben sind, nachdem sie passierten. …. Ein verstörendes, aber wichtiges Buch zum Thema Opferpflege und Rachegelüste….“ Beck-Ewerhardy „kgbeast“ 4.11.2013 (Moers) – (TOP 500 REZENSENT)